Netzwerke und Verbände beraten Kreative

Der wohl einzige Vorteil der Corona-Krise ist, dass die Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft mehr in den Fokus gerückt ist und zunehmend als relevanter Akteur ernst genommen wird. Daran haben vor allem die ganzen Fördereinrichtungen und Verbände erheblichen Anteil, die sich gerade ordentlich ins Zeug legen für die Branche. Sehr hilfreich ist beispielsweise die Seite bayern kreativ, hier gibt es nicht nur einen Handlungsleitfaden, was Freiberufler derzeit beachten müssen, sondern ganz neu auch einen Vodcast, in dem Anwalt erklärt, Tipps gibt und Fragen rund um Finanzhilfen beantwortet. Das  Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der LH München bietet eine Telefon-Hotline und verschiedene Links auf der Webseite. Der Verband Kreative Deutschland hat ein ganzes Pad auf der Startseite, auf dem es neben Soforthilfe auch Steuertipps gibt und Fonds und Stiftungen verzeichnet sind. Gemeinsam mit dem Netzwerk Promoting Creative Industries hat er eine bundesweiten Umfrage erstellt, aus deren Ergebnissen  sich auch Handlungsempfehlungen an die Politik ableiten. Von ihnen stammt auch die informative und sehr unterhaltsame Social Media-Kampagne Don’t stop creativity. Auch die Bundesregierung selbst hat  eine eigene Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft speziell für die Branche.