BAYERNFonds

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, ein Sondervermögen in Höhe von 20 Mrd. Euro zu errichten.

Antragsberechtigte:

Insbesondere für Unternehmen mittlerer Größe, die vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes nicht erfasst werden, eine Möglichkeit zur sicheren Kapitalbeschaffung.

Höhe der Unterstützung:

Über dieses Instrument wird sich der Freistaat an Unternehmen vorübergehend beteiligen können. Eine neu zu gründende Finanzagentur wird das Vermögen des BayernFonds verwalten.

  • Die Unternehmensbeteiligungen werden je nach Situation von der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft oder der LfA Förderbank gemanagt.
  • Auch der Freistaat selbst kann sich an Unternehmen beteiligen, wenn dies geboten ist, zum Beispiel bei einem strategischen Interesse. Verfahren

 

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des BUNDES

Mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro federt der Fond die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat oder für systemrelevante kleinere Unternehmen und Unternehmen im Bereich kritischer Infrastruktur. Der Fonds kann sich auch zeitlich begrenzt direkt an Unternehmen beteiligen.

Antragsberechtigte:

Unternehmen (auch Start-Ups), die zwei der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Bilanzsumme mindestens 43 Millionen Euro
  • Umsatzerlöse größer als 50 Millionen Euro
  • > 249 Beschäftigte

Höhe der Unterstützung:

Garantien und Kredithilfen aus dem Fonds in Höhe von 600 Milliarden Euro.

  • 400 Mrd. Euro Garantierahmen, um Unternehmen die Refinanzierung am Kapitalmarkt zu erleichtern und so Liquiditätsengpässen zu begegnen.
  • 100 Mrd. Euro Kreditermächtigung für Rekapitalisierungsmaßnahmen.
  • 100 Mrd. Euro Kreditermächtigung zur Refinanzierung des Durchleitungsgeschäfts der KfW für die ihr durch die Bundesregierung zugewiesenen Sonderprogramme.